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Angespielt: Nintendo Switch

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Sonic Forces

Jump 'n Run

05.07.2017

Autor: Timo Forschner

 

Mit Sonic Forces will Sega dem blauen Igel wieder zu altem Glanz verhelfen. Angekündigt als “Project Sonic 2017” im Juli 2016 und offiziell vorgestellt im März 2017 unter dem Namen “Sonic Forces”, versucht Sega dieses Jahr an die zwei vorangegangenen 3D Teile zu überbieten. Wir hatten die Chance auf dem Post-E3 Tag mehrere kleine Runden mit dem schnellen Igel zu drehen.

 

Auf den ersten Blick sieht Sonic Forces schön aus. Explosionen im Hintergrund, fliegende Roboter überall und eine allgemein apokalyptische Atmosphäre. Die gibt dem Spiel einen etwas ernsteren Ton, was mir persönlich sehr gut gefallen hat.

Man merkt es dem Spiel nicht an, dass es im Gegensatz zu den Versionen der anderen Konsolen mit “nur” 30 FPS läuft. Es fühlt sich flott an, die Steuerung ist präzise und Kamerafahrten funktionieren ohne große Probleme. Also genau was man von einem Sonic Spiel erwartet.

 

Mit drei Spielmodi der Demo ist reichlich Abwechslung geboten. Der erste Modus mit dem Namen “Modern Sonic” bietet knallharte Action. Dabei wird der namensgebende Charakter zu Anfang über die Schulterperspektive durch weitläufige Levels gejagt. Zwischendurch fährt die Kamera zur Seite, um ein mehr klassisches 2D Sonic Gefühl zu erzeugen. Ziel ist es, das Ende der Karte zu erreichen und sich dabei nicht von den zahllosen Robotern verkloppen zu lassen. Am besten dreht man den Spieß um und verkloppt die Roboter zuerst. Das hat auch sehr gut funktioniert, bis auf gelegentliche Hindernisse, die mich ausgebremst hatten.

Die Umgebung bietet dabei sehr viele schöne Details, wie die oben genannten Explosionen oder Roboter, die die Stadt angreifen.

 

Das zweite Level mit dem zweiten Modus hieß “Classical Sonic”. Dabei handelte es sich um einen Abschnitt im Stile der guten alten Sonic-Spiele. Die Kameraperspektive ist hier auf eine 2D Ansicht des Spielfelds fixiert und bleibt nur in einem definierten Bereich. In der Demo kämpften wir dann in zwei Phasen gegen Dr. Eggman. Am Anfang flog der Eierkopf in seinem runden Ufo knapp über dem Kopf von Sonic. Durch gezielte Sprünge auf dessen Oberseite wurde ihm nach und nach Leben abgezogen. In der zweiten Phase verkriecht sich der verrückte Doktor in einen riesigen Roboter, dessen Schüsse man ausweichen muss. Besiegt wird er, in dem die von ihm geworfenen Metallkugeln zurückgeschleudert werden. Alles in allem sehr spannend und nervenaufreibend! Die Kamera und Mechaniken des Bosskampfes fühlten sich an als käme er direkt aus einem klassischen Sonic Titel, was bei dem Modus wohl auch die Intention war.

 

Der dritte Modus war der “Hero Character Mode”. Wolltet ihr schon immer als Hase oder Katze gegen die Schergen von Dr. Eggman antreten? In Sonic Forces ist das möglich!

Ihr habt hier die Möglichkeit aus sieben verschiedenen Tierarten auszuwählen. Jedes Tier bietet einen anderen Bonus. Da wäre zum Beispiel der Wolf, der automatisch Ringe an sich zieht. Oder der Hund, der mit fünf Ringen startet. Die Charaktere lassen sich mit hunderten verschiedener Accessoires und Outfits anpassen, die im Laufe des Spiels freigeschaltet werden können. Zusätzlich dazu lassen sich die Charaktere mit sogenannten “Wispons” ausrüsten. Diese bieten verschiedene Möglichkeiten des Angriffs und der Fortbewegung im Level. Die vorgefertigte Katze in der Demo hatte eine Elektropeitsche, mit der sich mehrere Gegner auf einmal ausschalten lassen.

 

 

 

Vorab-Fazit:

 

Alles in allem hinterließen die drei Modi einen sehr guten Eindruck. Der “Modern Sonic Mode” war schnell und actiongeladen, während der “Classic Sonic” mehr Spaß der alten Schule auf den Bildschirm zaubert. “Hero Character Mode” bietet das Potential frischen Wind in die Reihe zu bringen. Sonic Forces erscheint Ende 2017. Wenn das Spiel am Ende so viel Abwechslung bietet wie die E3 Demo, dann steht uns ein würdiger Nachfolger bevor.

 

super

EU Release Chance

gut

Tendenz

Release

Q4 2017

Developer

Sonic Team

Publisher

Sega

USK Freigabe

nicht bekannt


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