Vor kurzem durchgezockte Games

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Murkel
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Re: Vor kurzem durchgezockte Games

Beitrag von Murkel » 9. Juni 2016, 21:35

The Witcher 3 - Hearts of Stone DLC

Trotz des recht kurzem Umfangs ( ca. 10 Stunden), habe ich diesen DLC unheimlich gern gespielt. Ich liebe ja die Welt und Art Geschichten zu erzählen im Witcher-Universum und der DLC enttäuschte hier in keiner Weise.

Besonders toll fand ich, wie unterschiedlich die einzelnen Quests waren. Ob jetzt Gruselstimmung im Geisterhaus, Ocean's Eleven-artige Einbrüche oder einfach Party machen auf eine Hochzeit, ich immer total im Geschehen drin.
War auch gut, dass ich recht ungespoilert ins Spiel ging. Kannte nur den Trailer und dachte mir schon, dass klar sien wird worauf der Plot hin will, aber nein, ich wurde wieder und wieder überrascht. Vor allem trifft man keine klaren schwarz-weiss entscheidungen und man ist sich nie sicher, ob man nun die "richtige" Wahl getroffen hat. Sowas zeichnet The Witcher für mich aus und ich kann es kaum erwarten in den letzten DLC einzutauchen, den ich auch schon auf der PS4 habe.
Klare Kaufempfehlung, vor allem für die 10€!

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Re: Vor kurzem durchgezockte Games

Beitrag von link13 » 22. Juli 2016, 01:09

fire emblem fates: herrschaft
der klar schwerere teil von fates, der gerade gegen schluss extrem happig wird. das problem ist einfach, dass man sich selbst mit der höchsten levelung des lebens seiner charaktere nicht sicher sein kann. dieser teil ist klar der schwerste teil der serie, der hierzulande erschienen ist.
storytechnisch fand ich aber vemächtnis stärker, obwohl der konflikt hier besser dargestellt ist und ein paar heftige sachen vorkommen
Spoiler für :
v.a. dass scarlet, ein mitglied der armee in vermächtnis, brutalst abgeschlachtet wird
.
offenbarung sei ja aber der beste teil in bezug story, da das "wahre" ende enthüllt wird. der wird aber etwas warten müssen. für den moment brauch ich ne pause von fire emblem.
leute, die nichts für nen knallharten schwierigkeitsgrad übrig haben und auch neulingen kann ich anraten, sich vermächtnis und nicht herrschaft zuzulegen, da es selbst im leichtesten modus sehr frustrierend werden kann. ja, ich musste gegen ende den schwierigkeisgrad runterschrauben und bin heilfroh, nicht auf klassisch gespielt zu haben, da ich wohl keinen soldaten durchgebracht hätte.
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Re: Vor kurzem durchgezockte Games

Beitrag von Kurayami » 23. Juli 2016, 10:11

Hast du das Spiel auf Schwer gespielt?
Ich fand auf Normal wurden die letzten Missionen
Spoiler für :
ab dem man in dem Schloss kämpft
wesentlich berechenbarer als noch davor, einfach weil der Gegner weniger kritet. Auf normal hab ich es geschafft ohne Verluste (natürlich mit diversen Neustarts :ulol: ) aber auf Schwer wäre mir das glaub ich zu frustrierend gewesen.
Ich versuche mich nun an Vermächtnis auf Schwer (was dann auch mein erster Fire Emblem Titel auf dem Schwierigkeitsgrad wäre) und bin mal gespannt wie es dort abläuft.

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Re: Vor kurzem durchgezockte Games

Beitrag von link13 » 23. Juli 2016, 18:37

ich hab's erst auf schwer, dann auf normal gespielt. das problem gegen ende ist einfach, dass in herrschaft nach dem ersten aufleveln zur meisterklasse schluss ist und man dann einer übermacht gegenübersteht, die es zumindest mir fast nicht möglich machen, ohne den verlust von im kampf unentbehrlichen charakteren an's ziel zu kommen. egal, welche taktik ich verfolgt habe, es gab immer den moment, wo ich opfer bringen musste. das fing beim drittletzten kapitel an, mir echt auf den sack zu gehen, beim letzten kampf bin ich dann nach zehn versuchen auf normal gewechselt. bei vermächtnis konnte ich auf schwer spielen und hatte in etwa denselben schwierigkeitsgrad wie in awakening. (der anfang, der ja derselbe in allen versionen ist, war aber etwas happig, v.a. das kapitel hoshido.
herrschaft ist mir ganz ehrlich gesagt ne nummer zu schwer. auch die prozentzahlen, nach denen ich mich richte, wenn ich formation beziehe, waren gegen schluss einfach frustrierend ungenau (der hammer war, als drei feinde mit einer trefferchance von unter 10% den avatar, meinen absolut stärksten charakter, fertig gemacht haben. das gab es bei mir noch nie und sollte es auch mmn nicht geben. zudem sind auch die nebenmissionen, die man allerdings aufgrund des fehlens der grind-missinen auch nur schwer freischaltet um nichts leichter. vermächtnis ist mit sicherheit kein leichter teil der serie, dennoch bietet er dem spieler die chance, den schwierigkeitsgrad je nach laune aufzulockern. herrschaft ist mit sicherheit kein unfairer teil (zumindest meist nicht ;-) ), dennoch stört mich bei dem schwierikeitsgrad doch etwas das fehlen der möglichkeit, die charaktere besser zu stärken. ich hoffe schwer, dass da offenbarung etwas vergebender ist...
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Re: Vor kurzem durchgezockte Games

Beitrag von GameFanatic » 24. Juli 2016, 23:19

DOOM (2016) (Reboot) (doch nicht?) (4)

THE KING IS BACK! Endlich mal wieder ein brachialer, schneller Shooter, so wie er sein sollte!

Die Kämpfe und die Action sind fantastisch! Fast alle alten Gegner sind zurück, sehen im neuen Look cool aus und haben neben ihren alten Tricks auch meist einige neue drauf. Auch der eine oder andere ganz neue Dämon gesellt sich dazu, insgesamt reden wir hier über an die 15 verschiedenen Gegnertypen, von denen einen immer ein Teil in Kombination entgegengeworfen wird, wenn man nicht sogar gegen einen Großteil davon gleichzeitig ran muss. Bearbeiten tut man diese mit (sobald alle eingesammelt) 10 verschiedenen Waffen, zwei brandneu, der Rest altbekannt, aber teils auch mit neuen Kniffen versehen. Richtig cool sind auch die neu eingefügten Upgrades für die Waffen, die diesen verschiedene Zusatzfunktionen und somit auch mehr Individualität geben. Selbstverständlich kann man zwischen den Waffen und auch den Upgrades on the fly während des Kampfes wechseln, und das muss man auch, da alle Waffen Vor- und Nachteile haben, in unterschiedlichen Situationen unterschiedlich nützlich sind und der Munitionsvorrat natürlich auch variiert.

Kombiniert das mit in Größe und Aufbau variierenden Räumen und Arenen, variierend in der Gegend verteilten Medipacks, Rüstungen und temporären Power-Ups, den Glory Kills, welche sich besser als gedacht einfügen, da sie einem nicht so krass wie gedacht aufgezwungen werden und im Gegenteil sogar ein gewisses Risiko mit sich bringen, aber eben auch kleine eigene Vorteile, sowie anderen gut durchdachten Mechaniken, die den Kampf und das Inventar- und Ressourcenmanagement beeinflussen, und ihr habt ein komplexes Spielkonstrukt, welches Aspekte der alten Doom-Spiele, modernerer Shooter und sogar Character-Action-Games gut miteinander vermischt und für spannende und spaßige Kämpfe über einen Großteil des Spiels sorgt. Vor allen Dingen aber auch einfach einen Shooter, bei dem das Adrenalin nur so sprüht, bei dem man im Sekundentakt wichtige, den weiteren Verlauf beeinflussende Entscheidungen treffen muss, der einem viele Freiheiten bei der Vorgehensweise lässt, bei dem konstant in Bewegung bleiben statt den besten Spot suchen der Schlüssel zum Erfolg ist, der fordernd ist, aber bei dem man immer besser werden kann, je mehr man lernt, und der sich durch das hohe Tempo, hervorragende Animationen und befriedigend Wumms hinter den Knarren einfach GUT und rythmisch anfühlt. SO muss das! Wie. hab. ich. das. vermiiiiisst! Von wegen dummer Hirnlos-Shooter, die Beschreibung fände ich ja beim Design diverser anderer Mainstream-Shooter vergleichsweise passender. :ugly3:

Außerdem sind die Level ganz getreu den alten Spielen vom Aufbau her meist komplex und verwinkelt, und es sind viele unterschiedliche und nützliche Sachen darin versteckt. Nach diesen zu suchen sowie sich durch die Level durch das Meistern kleinerer Sprungeinlagen und Begutachtung und Interaktion mit der Umgebung voran zu arbeiten, sorgt für angenehme und abwechslungsreiche Downtime zwischen den Kämpfen.

Seine Fehler und Problemchen hat das Spiel dennoch. Ob es an die fünf verschiedenen Upgrade-Systeme gebraucht hätte (typische AAA-Krankheit leider), wage ich zu bezweifeln. Gerade das Waffenupgraden ist echt durchgehend motivierend, das meiste andere hätte man aber komprimieren bis ganz weglassen können. Etwas mehr Varietät und Spielerei teilweise beim Level-Design und besonders bei den Monsterkonstellationen hätte ich mir insgesamt gewünscht, da hat das Spiel das Potenzial nicht ganz genutzt und ist dem Maß an Abwechslung der alten Spiele zwar oft nahe, kommt aber nicht ganz da ran. Wenn es nicht unmöglich gewesen wäre, einige der "Eingesperrt bis alle tot sind"-Räume wahlweise überspringbar zu machen, hätte es das Spiel für Speedruns noch attraktiver gemacht hätte. Die Story und Lore sind manchmal cool und haben ganz dem Quellmaterial und der Prämisse entsprechend einen angenehm witzigen und doch zugleich ernsten Ton, manchmal fühlen sich die Log-Einträge aber doch zu sehr nach Flavor Text an und die Story nimmt sich ZU ernst, als dass mir die eine oder andere unüberspringbare Sequenz a la Half-Life 2 nicht auf den Keks geht. Auch gab es dann ab und zu doch kleinere Bugs und manchmal hatte ich auch das Gefühl, dass Schadensresistenz der Gegner und Hitbox meiner Waffe vom regulären Richtwert abweichen würden, was dann kurz leicht rausreißt.

Wenigstens sind die Technik und die audiovisuellen Elemente sonst prima, 60FPS bei detailreicher Optik mit vielen gutaussehenden Effekten und nur sehr seltenen leichten Slowdowns, na bitte, geht doch, und supergeiles Elektro-Metal-Gedonner, was die Gefechte hervorragend untermalt, sich teilweise dynamisch dem Geschehen anpasst und oft direkt den Rythmus und das Gefühl mit beeinflusst. Das macht es auch eigentlich wieder wett, dass mir außerhalb der Gefechte die Musik eigentlich zu zurückhaltend ist.

Als Fan ersten Stunde (quasi) freut es mich sehr, DOOM am Ende einen dicken Daumen nach oben geben zu können. Nicht alles ist perfekt, aber die guten Aspekte überwiegen und die Schwächen sind keine, die man nicht leicht in einem Add-On oder einem Sequel ausmerzen könnte, und insgesamt ist es schon jetzt einfach eine Bombe! Hoffentlich setzt das allgemein Maßstäbe, denn dann sind Singleplayer-Shooter vielleicht endlich wieder super! :bigthumbup:
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Re: Vor kurzem durchgezockte Games

Beitrag von link13 » 27. Juli 2016, 07:53

dk country tropical freeze
kurzum: ein fantstisches, extrem liebevoll gestaltetes j'n'r, der im vergleich zum sehr gelungenen vorgänger in allen belangen noch einen draufsetzt. die highlights waren für mich die inseln 3 und 4, wo mir des öfteren die kinnlade runtergeklappt ist. der schwierigkeitsgrad ist zwar fordernd, wird aber nie unfair. lediglich ein level war für mich etwas frustig für mich, liegt aber auch daran, dass ich mich bei jedem level auf die buchstaben- und puzzlejagd einließ.
nachdem ich nach hundertdrölfzig versuchen doch noch an besagtem level 6-5 vorbeigekommen bin, ging's relativ flott, bis der abspann kam. der lawinen- nd der magma-level waren noch mal zwei schmuckstücke. besondere erwähnung sollte uch herrn wise's grandiose musikuntermalung finden. hier werden z.t. grandiose ohrwürmer ausgepackt. neben rayman legends ist tropical freeze mit sicherheit das beste 2d j'n'r der letzten 20 jahre und ein mehr als würdiger vertreter der country-reihe. dennoch hoffe ich, dass es retro jetzt mal vorerst mit der affenbande gut sein lässt und sich einem anderen projekt widmet. vielleicht könnte man ja ein anderes studio unterweisen...
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Re: Vor kurzem durchgezockte Games

Beitrag von Encore » 5. August 2016, 13:15

Fire Emblem Fates: Conquest

Hat mir leider keinen Spaß mehr gemacht, nachdem ich bei dem letzten Viertel des Spiels angekommen bin. Hab's nur auf Normal und Anfänger gespielt und fand es gegen Ende hin trotzdem zu schwer und unfair, was vermutlich aber an der Tatsache liegt, dass ich im Strategie-Genre absolut schlecht bin :ugly: Warum ich mir dann Conquest anstelle von Birthright gekauft habe? Fand das Setting ansprechender und die Charaktere und Story vielversprechender, aber überzeugen konnte es mich nicht. Die Story war vorhersehbar - ich fand keinen "Plot-Twist" überraschend und die Charaktere waren entweder Stereotypen oder haben mich mit ihrer Art total genervt (Corrins Naivität war kaum auszuhalten). Ich finde, es gab zu viele Charaktere und zu wenig Charakterentwicklung, aber wo ich jetzt drüber nachdenke, gilt das ja für FE im Allgemeinen. Ich glaube, das ist nicht meine Spielereihe.

Zelda: Twilight Princess HD

Habe die Wii-Version von TP damals nicht beendet, wollte das jetzt aber mal nachholen.
Erst mal zur HD-Version an sich: Der merkt man leider zu sehr an, dass sie mal eben schnell für die Spieleflaute der Wii U gemacht würde. Grafik hätte definitiv besser sein können und der Midi-Soundtrack hätte nicht sein müssen. Wenn ich nur daran denke, wie Midnas Lament mit einem echten Piano geklungen hätte :(
Das Spiel an sich hat mir aber alles in allem wirklich gut gefallen. Die Dungeons sind toll, das Kampfsystem mit den Okkulten Künsten wurde gut umgesetzt, die Story und Atmosphäre schön düster und Midna ist definitiv der beste Begleiter aus Zelda (wobei das auch nicht so schwer ist :ulol: ). Die Welt hätte zwar mehr zum Erkunden bieten können und die Belohnungen hätten auch was Anderes als Rubine sein können, aber so schlimm fand ich das letztlich nicht, die Stärken haben für mich überwogen. Und da ich im Hero-Mode gespielt habe, war die Schwierigkeit ganz gut - ich bin tatsächlich ein paar Mal gestorben.
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Re: Vor kurzem durchgezockte Games

Beitrag von link13 » 5. August 2016, 22:39

zu fire emblem:
das spiel ist bockschwer, ja, unfair würde ich es aber nicht nennen. welche charaktrentwicklung hättest du denn gerne gehabt? abseits von den hauptcharakteren ist dies auch schwer in's spiel einzufügen, da im klassischem modus alle nebencharaktere sterben können. dass die story nicht die beste im fe-universum ist, da geb ich dir recht, allerdings ist es halt bei fates nun mal so, dass sowohl herrschaft als auch vermächtnis auf das wahre ende hinarbeiten, das dann mit offenbarung kommen soll. die story ist halt von anfang an recht klar ersichtlich, dennoch glaube ich nicht, dass du alles vorhergesehen hast ;-) . dass die charaktere allgemein flach in fe sind ist aber blödsinn und du scheinst mir auch jemand zu sein, der die serie nicht gerade gut kennt, was mich fragen lässt, wie du zu der äußerung kommst...
für dich wäre vermächtnis ganz klar der bessere teil gewesen. awakening ist aber von der story besser als beide teile von fates und ganz klar DIE empfehlung meinerseits an dich. tipp: wenn du mehr bezug zu den charakteren haben willst, nimm doch bitte die klassische spielweise, wo die charaktere unwiderruflich verloren sind.
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Re: Vor kurzem durchgezockte Games

Beitrag von link13 » 5. August 2016, 22:48

Midna ist definitiv der beste Begleiter aus Zelda (wobei das auch nicht so schwer ist :ulol: )
das sehe ich doch entschieden anders. mir gefiel zelda in spirit tracks um welten besser als midna.
ich bin tatsächlich ein paar Mal gestorben.
um das geht es eigentlich bei der schwierigkeitsfrage nur bedingt. die dungeons bieten kennern der serie zu wenig neues und man hat das gefühl, 99% der rätsel schon mal gespielt zu haben. das innovativste war der berglevel mit den gravitationsstiefeln. hier bot skyward sword bei weitem mehr abwechslung und v.a. neues.
besonders negativ finde ich aber in twilight princess die stadt. ich kann mich wirklich an kein zelda seit alttp erinnern, wo es so wenig in einer stadt zu tun gab wie in tp.
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Re: Vor kurzem durchgezockte Games

Beitrag von Lukas » 6. August 2016, 01:47

link13 hat geschrieben:awakening ist aber von der story besser als beide teile von fates und ganz klar DIE empfehlung meinerseits an dich.
Whuat? Meinst du etwa die "Och, da tauchen plötzlich Zombies auf aber die Ignorieren wir ein paar Jahre lang nachdem wir einen Krieg gegen diesen Verrückten gewonnen und dann nicht mal nachgesehen haben wer nach ihm König wird, während meine zeitreisende Tochter was auch immer macht. Oh, was ist das? Ein intrigantes Großreich will unser Land einnehmen? Schätze wir besiegen das auch einfach mal so. Ooops, wir sind schon in Kapitel 25, wird Zeit die Story zu beenden. Ich hoffe ihr habt viele Charaktere geshipt sonst werdet ihr nicht genug von der flachen Handlung abgelenkt, bye!" -Story? :ugly:

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Re: Vor kurzem durchgezockte Games

Beitrag von link13 » 6. August 2016, 10:07

die "zombies" kommen aus derselben dimension, wie die kinder der protagonisten und sind wie schon in vorherigen teilen geschöpfe des dämonendrachens.
der zeitsprung von awakening beträgt 2 jahre und es wird nirgens erwähnt, dass die plage der untoten vorbei wäre. (es wäre aber natürlich besser gewesen, die eh schon lange spielzeit auf 100 stunden auszuweiten, um diese für die gesamtgeschichte völlig irrelevanten 2 jahre noch reinzuquetschen).
ich fand die handlung um zeitreisende, die entgültige bestimmung und das abwehren eines sicher geglaubten schicksals nicht halb so flach und bgedroschen, wie so manch andere handlung, über die wir in letzter zeit diskutiert haben ;-) .
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Re: Vor kurzem durchgezockte Games

Beitrag von Encore » 6. August 2016, 10:36

link13 hat geschrieben:zu fire emblem:
das spiel ist bockschwer, ja, unfair würde ich es aber nicht nennen. welche charaktrentwicklung hättest du denn gerne gehabt? abseits von den hauptcharakteren ist dies auch schwer in's spiel einzufügen, da im klassischem modus alle nebencharaktere sterben können. dass die story nicht die beste im fe-universum ist, da geb ich dir recht, allerdings ist es halt bei fates nun mal so, dass sowohl herrschaft als auch vermächtnis auf das wahre ende hinarbeiten, das dann mit offenbarung kommen soll. die story ist halt von anfang an recht klar ersichtlich, dennoch glaube ich nicht, dass du alles vorhergesehen hast ;-) . dass die charaktere allgemein flach in fe sind ist aber blödsinn und du scheinst mir auch jemand zu sein, der die serie nicht gerade gut kennt, was mich fragen lässt, wie du zu der äußerung kommst...
für dich wäre vermächtnis ganz klar der bessere teil gewesen. awakening ist aber von der story besser als beide teile von fates und ganz klar DIE empfehlung meinerseits an dich. tipp: wenn du mehr bezug zu den charakteren haben willst, nimm doch bitte die klassische spielweise, wo die charaktere unwiderruflich verloren sind.
Ich hatte schon manchmal das Gefühl, dass das Spiel etwas unfair ist, das kann aber auch nur ich so sehen. In den letzten Kapiteln des Spiels war es immer so, dass, kurz bevor man das Kapitel abschließen konnte, gefühlt von allen Seiten noch eine halbe Armee erschienen ist. Nur deswegen bin ich öfters mal gestorben; natürlich ist das typisch für Fire Emblem, aber hier fand ich es etwas extrem, muss ich sagen.
Nach dem Durchspielen von Conquest habe ich mir noch die Stories von den beiden anderen Teilen angeschaut und auch diese konnten mich nicht wirklich begeistern, aber sie waren ganz in Ordnung. Und stimmt, alles habe ich im Voraus nicht geahnt, aber als es eingetreten ist, hat es mich nicht überrascht - habe ein wenig überspitzt, muss ich zugeben, mein Fehler ^^ So auch bei den Charakteren, hätte nicht verallgemeinern sollen, viele entsprechen aber schon gewissen Stereotypen, finde ich. Zumindest fallen mir kaum Charaktere ein, die besonders hervorstechen. Das könnte daran liegen, dass ich bisher nur The Sacred Stones, Awakening (welches mir besser gefallen hat) und Conquest gespielt habe. In Conquest hätte ich mir bei den Hauptcharakteren (bei den anderen ist das kaum umzusetzen, das hatte ich nicht bedacht) jedenfalls gewünscht, dass sich an ihrem Charakteren und Verhalten mit fortschreitenden Ereignissen etwas ändert, aber sonderlich viel hat sich dort nicht getan, finde ich.
link13 hat geschrieben:das sehe ich doch entschieden anders. mir gefiel zelda in spirit tracks um welten besser als midna.
Zelda aus Spirit Tracks kann ich nicht beurteilen, da ich das Spiel nicht gespielt habe. Was mir an Midna so gut gefallen hat, waren zum Einen ihre nachvollziehbaren Beweggründe, die ihr Verhalten gut erklären konnten. Zum Anderen hat sich ihr Charakter im Laufe des Spiels merklich verändert - während ihr am Anfang nur ihre Aufgabe wichtig war, hat sich das später auch auf Link und die Lichtwelt ausgeweitet. Natürlich hat sie als Begleiter das Rad nicht neu erfunden, für Zelda-Verhältnisse fand ich sie jedoch außerordentlich gut umgesetzt.
link13 hat geschrieben:um das geht es eigentlich bei der schwierigkeitsfrage nur bedingt. die dungeons bieten kennern der serie zu wenig neues und man hat das gefühl, 99% der rätsel schon mal gespielt zu haben. das innovativste war der berglevel mit den gravitationsstiefeln. hier bot skyward sword bei weitem mehr abwechslung und v.a. neues.
besonders negativ finde ich aber in twilight princess die stadt. ich kann mich wirklich an kein zelda seit alttp erinnern, wo es so wenig in einer stadt zu tun gab wie in tp.
Bei den Rätseln stimme ich dir zu, da gab es vergleichsweise wenig neues. Das hat mich aber nicht so sehr gestört, vermutlich deshalb, weil ich erst sechs Zelda-Titel gespielt habe. Was mir an den Dungeons so gut gefallen hat, waren die Items und wie sie verwendet wurden. Ich hatte z.B. sehr viel Spaß mit dem Morgenstern und dem Kreisel. Auch die Bosse muss ich in dem Zusammenhang erwähnen - sie waren zwar nicht unbedingt fordernd, aber mir hat gut gefallen, wie man seine Items anwenden musste, um sie zu besiegen (allen voran der Boss aus der Wüste hat mir sehr viel Spaß gemacht). Dabei waren ja nicht immer nur das im Dungeon gefundene Item erforderlich, sondern auch mal Kombinationen mit anderen Items.
Die Stadt ist ein Kritikpunkt, den ich vergessen habe - die Stadt war langweilig und unrealistisch - auf die Barriere um das Schloss hat immerhin niemand reagiert, wenn ich nichts übersehen habe. Würde ich auch nicht tun, wen interessiert die schon? :wink:
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Re: Vor kurzem durchgezockte Games

Beitrag von Lukas » 6. August 2016, 10:38

link13 hat geschrieben:die "zombies" kommen aus derselben dimension, wie die kinder der protagonisten und sind wie schon in vorherigen teilen geschöpfe des dämonendrachens.
Ja und? Das hätte nur noch mehr Stoff für eine bessere Story geliefert. Es hätte zum Beispiel jemand herausfinden können dass Grima sein Comeback plant und dann hätte Zeitreisen dazu kommen und alles verkomplizieren können.
der zeitsprung von awakening beträgt 2 jahre und es wird nirgens erwähnt, dass die plage der untoten vorbei wäre. (es wäre aber natürlich besser gewesen, die eh schon lange spielzeit auf 100 stunden auszuweiten, um diese für die gesamtgeschichte völlig irrelevanten 2 jahre noch reinzuquetschen).
Mir ist egal was in den zwei Jahren passiert ist. Was mich stört ist, dass zu Beginn der Story ein Problem etabliert wird, nämlich die Untoten und das ist erstmal SO eine große sache. Dann kommt der Krieg gegen den Verrückten König und alle kümmern sich darum, so weit so gut, aber dann wird der König besiegt und alle behaupten Happy End und leben für zwei Jahre als hätten sie vergessen dass Untote das Land plündern und ihre Untergebenen schänden. Und erst wenn irgendein Imperator droht sie aus ihren hübschen Burgen heraus zu zerren tun sie wieder etwas.
ich fand die handlung um zeitreisende, die entgültige bestimmung und das abwehren eines sicher geglaubten schicksals nicht halb so flach und bgedroschen, wie so manch andere handlung, über die wir in letzter zeit diskutiert haben ;-)
Was haben wir denn hier in letzter Zeit so diskutiert?
Nein, du hast Recht, ich liebe Zeitreise Geschichten. Gestern habe ich mir Looper angesehen und war etwas enttäuscht vom Ende, davor habe ich Edge of Tomorrow gesehen und fand ihn super.

Was mich aber stört ist, dass awakening keinen Fokus hat. Man kann über Fates sagen was man will, ja Corrin ist vor allem in Herrschaft teilweise frustrierend naiv, aber zumindest hat diese Story Fokus. Awakening ist einfach überall gleichzeitig und vergisst dabei komplett worum es eigentlich geht, der Spieler vergisst komplett worum es eigentlich geht. Ich meine, sobald du deinen Sohn/deine Tochter rettest stellt sich heraus dass er/sie aus einem anderen Universum kommt. Also unterliegt Fire Emblem der (langweiligen) multiplen Universums Logik des Zeitreisens. Das heißt Lucina hat niemanden gerettet, sie hat ihre Untertanen in ihrem Universum im Stich gelassen um ein alternatives Universum zu erschaffen in dem alles gut ausgeht.

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Re: Vor kurzem durchgezockte Games

Beitrag von link13 » 6. August 2016, 14:40

@lukas
der grund, wieso der fokus nicht auf das noch unerklärliche phänomen der untoten, die ja eigentlich nur vereinzelt auftreten, sondern auf den könig gelegt wird, ist für mich eigentlich sehr gut nachvollziehbar, da dieser erst das leben der erhabenen bedrohen (erster auftritt von lucina) und diese dann ja auch in den tod treiben, die untoten sind ein problem, das bestehen bleibt, aber erst im späteren verlauf zur wirklichen bedrohung wird.
ich fand das eigentlich ganz solide gelöst. grima's wiederauferstehung ist ja ein zentrales element nach dem zeitsprung, das ja nach und nach aufgedeckt wird, die herkunft und vermehrung der untoten inkludiert.
lucina erschafft eine andere zeitlinie, ja, dies ist, wenn man die möglichkeit dazu hat aber besser, als den unausweichlichen untergang einfach hinzunehmen, oder?somit schafft sie wenigstens ein universum, wo es eine zukunft für die welt gibt. die zukunft sieht ja auch in der zwischensequenz hoffnungslos genug aus.
@encore
ja, midna empfand ich auch als einen der besseren begleiter der serie. bei zelda ist es aber so, dass sie aktiv in's geschehen eingreift und wirklich gute rätsel ermöglicht. zudem kommen echt lustige szenen mit ihr vor.
bei fire emblem tun sich eben sterbliche chraktere schwer, großartige persönlichkeit zu entwickeln. es ist nunmal alles optional. bei rpg's mit kleiner gemeindschaft, wo jeder seinen fix gescripteten platz hat ist das bei weitem leichter. man erfährt durch die unterstützungsgespräche aber schon ein bisschen was über die persönlichkeit. die charas von fates finde ich allerdings auch teilweise ein bisschen zu banal. die unterstützungsgespräche von awakening fand ich besser. ich würde mir aber in zukunft auch ein bisschen meehr tiefgang und variationen in den charakterentfaltungen wünschen, nur ist es halt schwieriger als wie in anderen rpg's, die ca.5-max-10 charaktere bieten, die allesamt ihren fixen platz im spiel haben.
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Re: Vor kurzem durchgezockte Games

Beitrag von Lukas » 6. August 2016, 20:51

link13 hat geschrieben:@lukas
der grund, wieso der fokus nicht auf das noch unerklärliche phänomen der untoten, die ja eigentlich nur vereinzelt auftreten, sondern auf den könig gelegt wird, ist für mich eigentlich sehr gut nachvollziehbar, da dieser erst das leben der erhabenen bedrohen (erster auftritt von lucina) und diese dann ja auch in den tod treiben, die untoten sind ein problem, das bestehen bleibt, aber erst im späteren verlauf zur wirklichen bedrohung wird.
Die Untoten sind überall und selbst nachdem der Verrückte König besiegt wird tut niemand was dagegen.
lucina erschafft eine andere zeitlinie, ja, dies ist, wenn man die möglichkeit dazu hat aber besser, als den unausweichlichen untergang einfach hinzunehmen, oder?somit schafft sie wenigstens ein universum, wo es eine zukunft für die welt gibt. die zukunft sieht ja auch in der zwischensequenz hoffnungslos genug aus.
Sie lässt ihre eigentlichen untergebenen im Stich um in einem Parralleluniversum zu leben. Wie nobel von ihr. Macht sie das in Zukunft immer wenn was schief läuft? Ich meine, das Spiel erklärt nie wirklich WIE sie durch die Zeit gereist ist aber praktisch könnte sie das jederzeit wieder machen wenn die Dinge nicht so gut für sie laufen. Ist ja echt schön für sie, dass sie in all diesen schönen Schlössern wohnen darf und keinen Hunger leiden muss, und wenn die Scheiße wirklich den Ventilator trifft und sie tatsächlich für ihr Volk einstehen muss reist sie einfach in ein Parralleluniversum ¯\_(ツ)_/¯


Die Sache ist, man kann diese Logiklöcher auseinander nehmen wie man will, der eigentliche Grund warum Awakenings Story scheiße war, war dass es gar keine wirkliche Story gab. Nur eine Reihe von Ereignissen die dann irgendwann so getan hat als hätte sie den zusammenfassenden Punkt erreicht um zuende zu gehen. Vergleicht man das mit der Radiant Reihe, wo es um alte, längst vergessene Verträge mit den Göttern, Erzählungen, die durch die Zeit verfälscht wurden, die unabwendbarkeit des Krieges und die Ambitionen einzelner geht, war Awakening eine Enttäuschung.

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